Katholische Seelsorge

Katholischer Pfarrer Horst Freyer

Dipl.-Theologe
Krankenhausdekan
Leiter des Arbeitskreises Hospizseelsorge im Erzbistum Berlin

Telefon: +49 30 7882-2396 oder +49 30 7882-2118(AB)

Haupthaus, Seelsorgezimmer

Katholische Ordensschwestern

Sr. M. Agnes
Telefon: +49 30 7882-2110


Unsere Ordensschwestern vermitteln Ihnen Kontakt zu einer Vielzahl von Glaubensgemeinschaften!

Luzia Hömberg

Seelsorge in der Kinderklinik

Luzia Hömberg
Katholische Seelsorgerin
Dipl. Theol., Dipl. Soz.Päd., Trauerbegleiterin

Ich bin in der Regel zu folgenden Zeiten im Haus zu erreichen:

Montags 10-15 Uhr
Dienstag 9-14 Uhr
Mittwoch 14-19 Uhr
Donnnerstag 13-17.30 Uhr
Freitag 10-15 Uhr
und nach Vereinbarung

Tel.: (7882) -2736/ -2177

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Ich wünsche dir, dass du die Schönheit des Lebens
mit allen Sinnen zu erfassen vermagst:
dass du den Duft frischen Brotes genießen und dir den ausgereiften Wein am Abend
schmecken lassen kannst;
dass du in den Armen eines geliebten Menschen
Zärtlichkeit spüren darfst
und im Spiegel seiner Augen deine eigene Wahrheit erkennst;
dass du jedes gute Wort in dich aufnehmen
und aus ihm neue Kraft zu schöpfen vermagst.

(Aus: Christa Spilling-Nöker, Liebe Wünsche)


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Ich ernähre mich vom Brot,
das andere für mich bereitet haben.

Ich esse von den Früchten,
die weit weg gepflückt wurden.

Ich greife zu Medikamenten,
die jahrelang erforscht wurden.

Ich trage Kleider,
in die viele Hände verwoben waren.

Ich lebe von Menschen,
die mir Gutes tun.

Ich erfahre Wohlwollen,
das mich aufrichtet.

Ich schenke Vergebung,
die mich stark macht.

Ich ernte vieles,
was ich nicht gesät habe.

(Verfasser unbekannt)
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Herr, segne meine Hände, dass sie behutsam seien;
dass sie halten können, ohne Fessel zu werden;
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohne die Kraft, zu trösten und zu segnen.

Herr, segne meine Augen, dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen;
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige;
dass andere sich wohlfühlen können unter meinem Blick.

Herr, segne meine Ohren, dass sie deiner Stimme zu gehorchen vermögen;
dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not;
dass sie verschlossen seien für den Lärm und das Geschwätz;
dass sie das Unbequeme nicht überhören.

Herr, segne meinen Mund, dass er Dich bezeuge;
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört;
dass er heilende Worte spreche; dass er Anvertrautes bewahre.

Herr, segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei deinem Geist;
dass es Wärme schenken und bergen kann;
dass es reich sei an Verzeihung;
dass es Leid und Freude teilen kann.
Amen!


Georg Baumann
aus 48480 Schapen

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Zusammengestellt von Pfarrer Horst Freyer, Krankenhausdekan

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Die zehn Gebote der Gelassenheit

 Nach Papst Johannes XXIII.
1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu bejahen, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten. Ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern - nur mich selbst.

3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemand erzählen.

7. Nur für heute werde ich etwas tun, das zu tun ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

9. Nur für heute werde ich fest glauben - selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten -, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemand auf der Welt.

10. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben. Mir ist es gegeben, das Gute während zwölf Stunden zu wirken. Mich könnte es entmutigen zu denken, dass ich es das ganze Leben durchsetzen muss.