Weiterbildung
Assistenzärztinnen und Assistenzärzte können im Rahmen ihrer Weiterbildung nach der alten WBO bei uns die komplette Ausbildung zum Arzt für Innere Medizin absolvieren und zusätzlich die Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie erwerben.
Nach der neuen WBO ist die Ausbildung zum Internisten (Common trunk) über 3 Jahre, zum Allgemein-Internisten (über 5 Jahre) und zum Gastroenterologen (über 3 Jahre) unter Einschub einer Rotation in die Medizinische Klinik II möglich.
Darüber hinaus besteht eine Weiterbildungsmöglichkeit über 18 Monate in der Hämatologie / Internistischen Onkologie.
Im Rahmen der Ausbildung zur Internistin oder zum Internisten absolvieren Ärztinnen und Ärzte grundsätzlich eine wenigstens 3-monatige ganztägige Ausbildung in der Zentralen Endoskopie, um dort mit der Sonographie und Endoskopie vertraut zu werden, weiter eine ½-jährige Rotation in die Medizinische Klinik II unseres Hauses, um dort mit nephrologischen Problemen sowie den verschiedenen Verfahren der Nierenersatztherapie bekannt zu werden, eine mindestens 6 Monate umfassende Tätigkeit auf der interdisziplinären Intensivstation, sowie eine ebenfalls ganztägige, bedarfsorientierte Ausbildung in der Labormedizin sowie der Bakteriologie und dem Transfusionswesen in Kooperation mit unserem Zentrallabor bzw. dem mit uns verbundenen "Labor 28". Kenntnisse in der radiologischen Diagnostik werden durch die obligatorische Teilnahme an der täglich stattfindenden Röntgenkonferenz vermittelt.
Zu den regelmäßigen Fortbildungen gehören neben den klinisch-pathologischen Konferenzen, der regelmäßig tagenden interdisziplinären Tumorkonferenz, u.a. die regelmäßig stattfindenden klinikinternen Fortbildungen ("Journal-Club"), in die sämtliche ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter integriert sind.
Die Ausbildung umfasst darüber hinaus auch den regelmäßigen Einsatz in der Ersten Hilfe und der Notaufnahmestation des Krankenhauses.
Für die Ausbildung von angehenden Ärztinnen und Ärzten im Rahmen des "praktischen Jahres", dem wir uns als Akademisches Lehrkrankenhaus widmen, existiert in der Klinik ein "PJ-ler-Curriculum". Dieses soll sicherstellen, daß die angehenden Ärztinnen und Ärzte im Rahmen dieses Ausbildungsabschnittes ausreichende persönliche Erfahrung durch eine Mindestzahl von Anamneseerhebungen, körperlichen Untersuchungen (die selbstverständlich jeweils fachärztlich kontrolliert werden) sowie Entwürfen von Diagnostik- und Therapieplänen sammeln können, darüber hinaus in relevante diagnostische Methoden sich entweder selbst einarbeiten können (beispielsweise bei einer Mindestzahl selbständig zu erstellender EKG-Befundungen oder Durchführung von Schellong-Testen) bzw. durch Anwesenheit bei einer Mindestzahl von sonographischen und endoskopischen Untersuchungen persönliche Einblicke in diese Diagnostik und ggf. mit ihr verbundene Therapiemaßnahmen gewinnen können.
Darüber hinaus wird dafür gesorgt, daß "PJ-ler" Erfahrungen in der internistischen Intensivmedizin sowie der Erstversorgung von Patienten im Rahmen der Ersten Hilfe und der Notaufnahmestation sammeln können.
Für Studenten vor Erreichen des Praktischen Jahres werden regelmäßig freiwillige Lehrveranstaltungen angeboten.