Patienteninformationsabend zur Spinalkanalstenose

· Wenn es im Kreuz zieht und sticht
Verengung des Spinalkanals häufig Ursachen von Rückenschmerzen

Wenn Bücken und Beugen für den Rücken eine Wohltat, aufrechtes Sitzen und Stehen jedoch eine Qual sind, dann kann eine Verengung des Spinalkanals in der Wirbelsäule die Ursache für die Schmerzen sein.

Dr. Ferass Al-Zain, Leiter des Wirbelsäulenzentrums im St. Joseph Krankenhaus, erläutert bei einem Patienteninformationsabend Ursachen und Therapiemöglichkeiten der Erkrankung. Die sogenannte Spinalkanalstenose entwickelt sich meistens im Alter und geht oft auch mit einer Osteoporose einher. Häufig ist die Diagnose erst möglich, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist, da die Betroffenen zuvor kaum Symptome merken. Erst wenn Nerven oder Blutgefäße akut verengt sind, verursacht die Krankheit Gefühlsstörungen, Brennen oder Kälte in den Beinen oder auch Inkontinenz. Bei 95% der Patienten helfen klassische Therapieformen wie Bäder, Wärme- oder Elektrotherapie oder ein gezieltes Training der die Wirbelsäule tragenden Rückenmuskulatur.

Können Beschwerden dadurch nicht gelindert werden, sind minimalinvasive Therapieformen eine Alternative. Sie reduzieren die Schmerzen und stellen die Bewegungsfreiheit von Rücken und Beinen wieder her.  In komplizierten Fällen kann eine Spinalkanalstenose-Operation die letzte Chance auf Schmerzlinderung sein. Bei einer Operation werden entweder eingeengte Nerven entlastet oder die umgebenden Wirbel stabilisiert. Das verhindert, dass verrutschte Wirbel weitere Nerven einklemmen. 

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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