St. Joseph Krankenhaus erneut geburtenstärkste Klinik Deutschlands

· Babyboom in Berlin-Tempelhof
Nähe von Anfang an. Das Vertrauen zwischen Gebärenden und Personal ist besonders wichtig

Zum dritten Mal in Folge liegt das St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof bei den Geburtenzahlen bundesweit vorn: 3.931 Babys – 115 mehr als im Vorjahr – kamen hier 2014 zur Welt; so viele wie in keinem anderen Krankenhaus in Deutschland (Quelle: Milupa-Statistik).

Der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. Michael Abou-Dakn, ist stolz auf diesen Erfolg: »Das Vertrauen werdender Eltern zu unserem Krankenhaus und zu allen am Geburtsprozess Beteiligten ist für uns elementar wichtig, denn die Entscheidung für eine Geburtsklinik basiert auf Vertrauen. Dass sich im vergangenen Jahr erneut so viele Eltern für unser Haus entschieden haben, bestätigt unser Engagement für eine hochkompetente, bindungsorientierte Geburtshilfe sowie Früh- und Neugeborenen-Medizin.«

Familie werden: Nähe von Anfang an

In sieben modernen Gebärräumen betreuen erfahrene Hebammen Mütter bei der Geburt. Groß geschrieben wird dabei eine zurückhaltende, die natürlichen Abläufe unterstützende Geburtsbegleitung, die die Autonomie der Gebärenden stärkt. Ist ihr Baby zur Welt gekommen, können Eltern bereits im Kreißsaal ungestört Kontakt mit ihrem Kind aufnehmen. In speziellen Familienzimmern auf der Wochenbettstation verbringen später ggf. auch Geschwisterkinder Zeit mit dem Neugeborenen. Angeregt von den BESt-Kriterien – Bindung, Entwicklung und Stillen – sind im St. Joseph Krankenhaus alle medizinischen und pflegerischen Maßnahmen so organisiert, dass sie das »Familie-Werden« möglichst wenig stören.

Diese Maxime gilt auch für die Neonatologie, denn insbesondere kranke Neugeborene und Frühgeborene brauchen die intensive Nähe ihrer Eltern, um sich gut zu entwickeln. Die werden von Anfang an in die Pflege und Betreuung ihres Babys einbezogen.

Das bindungsorientierte Konzept schließt auch die Stillförderung ein: Umfassend ausgebildete Still- und Laktationsberaterinnen erklären jungen Müttern – auch von sehr kleinen Kindern – die Muttermilchernährung und helfen bei Stillproblemen. Bereits 2007 haben die Weltgesundheitsorganisation und UNICEF sowohl die Geburtshilfe als auch die Kinderklinik des St. Joseph Krankenhauses als »babyfreundlich« ausgezeichnet.

Vorreiter in Sachen Ausbildung

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn: »Unser Konzept der natürlichen, bindungs-orientierten Geburtshilfe erfordert von den Hebammen u.a. hohe soziale Kompetenz und ein breit gefächertes theoretisches wie praktisches Wissen.« Deshalb hat das St. Joseph Krankenhaus in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Berlin 2013 den ausbildungsintegrierten Studiengang Hebammenkunde initiiert. In Berlin und den neuen Bundesländern ist dies die erste gemeinsame Initiative eines Krankenhauses und einer Hochschule zugunsten der Akademisierung des Berufs. 

»Mit der Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis erweitern wir die beruflichen Möglichkeiten künftiger Hebammen und sichern die Qualität unserer Geburtshilfe«, so Abou-Dakn. Im St. Joseph Krankenhaus und an der Evangelischen Hochschule lernen derzeit etwa 40 angehende Hebammen. Im Herbst diesen Jahres kommt eine weitere Klasse mit 20 Studentinnen hinzu; 2016 schließt der erste Jahrgang seine praktische Ausbildung ab.

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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