Erweitertes Bildungsangebot während des Freiwilligen Sozialen Jahres

· FSJ Plus startet im St. Joseph Krankenhaus
Die neuen FSJler des Jahrgangs 2015/2016

Zwölf Jugendliche haben im September ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im St. Joseph Krankenhaus begonnen. Um ihre Kompetenzen im Umgang mit Patienten zu stärken und ihnen berufliche Möglichkeiten im Gesundheitswesen aufzuzeigen, hat das St. Joseph Krankenhaus zusammen mit IN VIA und der Schule für Gesundheitsberufe Berlin das FSJ Plus gestartet. Berlinweit ist dieses Angebot bisher einmalig.

Breites inhaltliches Spektrum

Kernelement von FSJ Plus sind zehn ergänzende Seminartage, organisiert in einer kompakten Bildungswoche sowie einzelnen Bildungstagen. Die Bildungswoche begann am 17. September. Deren inhaltliches Spektrum reicht von den Funktionen eines Krankenbetts und dem Darreichen von Nahrung über das Messen von Vitalzeichen bis hin zur Kommunikation mit Patienten und Angehörigen. Auch über Köperpflege und Tabuthemen wie Ekel oder Scham diskutieren die Jugendlichen offen und bereiten sich so besser auf den Stationsalltag vor.

Organisiert und durchgeführt wird die Bildungswoche von erfahrenen Praxisanleitern der Schule für Gesundheitsberufe Berlin. Nicht nur die FSJler des St. Joseph Krankenhauses nehmen daran teil, sondern auch 13 weitere FJSler aus anderen Berliner Krankenhäusern, die ebenfalls mit IN VIA kooperieren.

Feedback ist gefragt

Besonders wichtig ist den Veranstaltern die Rückmeldung der Jugendlichen: Jeder Seminartag der ersten Bildungswoche endet mit einer ausführlichen Feedbackrunde.

Die späteren Bildungstage werden verstärkt nach den inhaltlichen Bedürfnissen und Wünschen der FSJler gestaltet; dann sollen v.a. übergeordnete Themen wie der Umgang mit Tod und Sterben besprochen, aber auch verschiedene Ausbildungswege und Karrieremöglichkeiten im Gesundheitswesen vorgestellt werden.

Das FSJ Plus ist ein Modellprojekt; 2016 wird es evaluiert und bei Erfolg fortgesetzt. 

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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