Informieren, Ausprobieren, Fragen. Fachkräfte und ehemalige Patienten im Austausch mit Betroffenen und Interessierten

· Informationen aus erster Hand zum Gelenkverschleiß
»Tag der offenen Tür« im Zentrum für Endoprothetik Foto: iStock

Bei einem »Tag der offenen Tür« hat das das Zentrum für Endoprothetik über Therapie- und Reha-Möglichkeiten bei Gelenkverschleiß informiert. Betroffene und Interessierte konnten sich gestern  mit Fachkräften und ehemaligen Patienten austauschen und sich so ein Bild über die bestmögliche Behandlung machen.

Informieren, Ausprobieren, Fragen. Das stand bei diesem Informationsnachmittag im Vordergrund. Interessierte konnten verschiedenen Geräte und Gehhilfen testen, die sie in ihrer Mobilität unterstützen. Im persönlichen Gespräch gingen Fachärzte für Orthopädie auf alle Fragen ein. „Wir wollten Betroffenen die Angst vor einer möglichen Behandlung nehmen und ihnen verdeutlichen, dass sie auf ihrem gesamten Therapie- und Genesungsweg fachkundig und menschlich begleitet werden«, betonte Dr. Johnen.

Rasch wieder mobil mit dem Schnellläuferprogramm

Schwerpunkt des Nachmittags war das Schnellläuferprogramm. Ehemalige Patienten berichteten über ihre Erfahrungen mit diesem umfassenden Therapie- und Rehabilitationsprogramm. Um Patienten mit künstlichem Hüft- oder Kniegelenk möglichst rasch und selbständig in ihren gewohnten Bewegungsalltag zu entlassen, bietet das St. Joseph Krankenhaus dieses Programm an. Es umfasst einen klar strukturierten Behandlungsablauf mit Frühmobilisation, Lymphdrainage und Bewegungsbad in Kleingruppen. Während der Behandlungstage sind auch Angehörige, Partner oder Freunde willkommen. Nach dem stationären Aufenthalt erhalten die Patienten eine Anschlussheilbehandlung oder ambulante Rehabilitation.

Auch Physiotherapie unterstützt viele Patienten dabei, schnell wieder fit für den Alltag zu werden und ist häufig fester Bestandteil der Rehabilitation. Bei Führungen durch die Praxisräume der a & o therapie im gleichen Haus erfuhren die Besucher, welche Anschlußbehandlungen nach einer Knie- oder Hüftoperation besonders sinnvoll sind.

Die Ärzte des Zentrums für Endoprothetik operieren jährlich rund 500 Patienten. Der Schwerpunkt liegt bei Knie-, Hüft- und Schultergelenken. 2014 wurde das Zentrum zertifiziert und ist seitdem Mitglied im Deutschen Endoprothesenregister.

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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