Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter bekommt Fahrräder geschenkt

· Per pedales statt per pedes
Eine Spende macht es möglich: Patienten und Pädagogen der SGKJ auf Fahrradtour

Rollend die Welt erkunden, das steht jetzt für die jungen Patienten der Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter (SGKJ) auf dem Ferienprogramm. Im Rahmen des Projekts »Die Fahrradkönner – Fahrräder für Kinder in Not« bekam die Klinik im Juli zunächst vier Fahrräder geschenkt.

Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheres, gab kürzlich den Startschuss für das Projekt. Dahinter stehen der gemeinnützige Verein dare e.V. und das Zweirad-Center Stadler als Sponsor. Ziel der »Fahrradkönner« ist es, insgesamt 1.000 traumatisierten und seelisch kranken Kindern in Berlin ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen inkl. Reparatur-Workshop, Verkehrsunterricht und gemeinsamen Touren. Mehr als 100 Kinder profitieren bereits von diesem Hilfsprojekt – so auch die Patienten der SGKJ.

Radfahren ist gut für Körper und Seele

Im Rahmen der Sport- und Erlebnispädagogik setzt die Klinik Bewegung auf dem Zweirad gezielt ein, etwa bei Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen erkrankt sind. Radfahren fördert nicht nur die Körperwahrnehmung und den Gleichgewichtssinn, sondern hebt auch die Stimmung.

Während der Sommerferien unternehmen die Patienten in Kleingruppen Fahrrad-Ausflüge zum nahe gelegenen Tempelhofer Feld oder auf das Südgelände – Picknick inklusive. Gemeinsam die Natur zu erleben, ist dabei ebenso wichtig wie Verkehrsregeln zu lernen und ein Gespür für Distanzen zu entwickeln. Darüber hinaus fahren Patienten und Pädagogen zum Supermarkt, um Zutaten für das gemeinsame Kochen einzukaufen – für die Kinder und Jugendlichen ein wertvolles Stück Normalität.

Im Oktober ist Verstärkung für den zweirädrigen Fuhrpark der SGKJ geplant; dann soll die Klinik sogar ein Tandem und Rennräder bekommen.

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.