Junge Patienten der Psychosomatik legen Färbergarten an / bei der Einweihung dabei Bezirksstadtrat Oliver Schworck

· So bunt wie das Leben
Einweihung des Färbergarten mit Bezirksstadtrat Oliver Schworck

Farbenfroher Sommer. Unter Beteiligung von Oliver Schworck, Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, ist im mittleren Lichthof der Klinik ein Färbergarten eingeweiht worden. Er wurde im Rahmen eines Projektes der Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter in Zusammenarbeit mit sevengardens und dem Atelier Natalis angelegt.

Im Färbergarten wachsen Pflanzen, aus deren Früchten, Blättern und Blüten verschiedene Farben hergestellt werden können. Mit diesen natürlichen Farben können die Kinder und Jugendlichen Bilder gestalten oder Textilien färben. Diese kreative Tätigkeit stärkt ihr Selbstvertrauen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich gestalterisch auszudrücken. Zugleich ist der Färbergarten eine Oase der Ruhe für die Patienten der Psychosomatik, die von der Klinik für seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen behandelt werden. Chefarzt Dr. Hans Willner betonte, solche Projekte seien in der Therapie psychosomatischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sehr wichtig. Der Färbergarten ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Kinderklinik und geht auf die Initiative des Erlebnispädagogen Donald Schiemann zurück.

Buntes Leben

Bezirksstadtrat Oliver Schworck, der auch für Jugendliche zuständig ist, lobte diesen therapeutschen Ansatz. Mit einem Augenzwinkern sagte er, dass eine solche Oase der Ruhe auch für das Bezirksamt eine gute Idee wäre.

Musikalisch begleitet wurde die Einweihungsveranstaltung unter anderem von den jungen Patienten selbst. In den vier Ecken des Gartens führten sie eine Klangperformance auf verschiedenen Instrumenten wie Rasseln, Trommeln und Klangschalen auf. Daraus ergab sich ein besonderes Klangerlebnis. Und es wurde auch gemeinsam gesungen. Seelsorgerin Sr. M. Agnes griff zur Gitarre und Patienten und Mitarbeitende stimmten an diesem heiteren Tag gemeinsam in die Lieder ein.

Die Jugendlichen selbst lieben ihren eigenen kleinen Färbergarten. »Der Garten ist das Schönste am Krankenhaus«, sagte ein junger Patient, der regelmäßig hier Unkraut jätet oder sich in freien Stunde in eine Hängematte zum Lesen oder Musikhören zurückzieht.

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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