Modernste technische Ausstattung / Raumkonzept gewährleistet effiziente Abläufe

· Neue Operationssäle gehen in Betrieb
Das OP-Management gewährleistet effiziente Planung zum Wohle von Mitarbeitern und Patienten

Nach zweijähriger Umbauphase gehen in dieser Woche die sechs neuen Operationssäle im St. Joseph Krankenhaus in Betrieb. Dort können pro Tag 30 bis 40 Patienten nach dem neuesten Stand der Medizintechnik chirurgisch behandelt werden. Das Land Berlin hat den elf Mio. Euro teuren Umbau mit rund 60 Prozent der Investitionskosten gefördert.

Die neuen Operationssäle im OP-Zentrum sind komplett baugleich und identisch ausgestattet. So kann sich das Personal mühelos in jedem der Räume zurechtfinden. Die gesamte Technik und die Versorgungsleitungen sind an der Decke angebracht, sodass für die Operationsteams volle Bewegungsfreiheit gewährleistet ist. Außerdem wurde ein neues Raumkonzept entwickelt, das sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter und strengen Hygieneanforderungen orientiert. Den OP-Sälen sind drei komplett sterile Rüstzonen vorgelagert, in denen die Materialien und Werkzeuge für die Operationen vorbereitet werden. Die Zuarbeit erfolgt aus der Zentralsterilisation, die sich im Untergeschoß direkt unterhalb des OP-Traktes befindet. Jedem Patienten ist ein individueller sogenannter »Fallwagen« zugeordnet, auf dem sich das gesamte für den Eingriff erforderliche Zubehör befindet.

Mehr Transparenz und Effizienz

Eine Neuerung ist ebenfalls der zentrale Waschplatz für die Operateure, von dem aus sie in jeden der sechs Säle gelangen können. Mit Hilfe einer neue IT-Technik wird ferner das OP-Management vrbessert. Eine elektronische Anzeigetafel hilft bei der Koordination und verbessert die Transparenz der Abläufe. Dadurch können Operationstermine genauer geplant und gegenüber den Patienten exakter vorhergesagt werden.

Umgestaltet wurden im Zuge des OP-Umbaus auch der Vorbereitungs- und der Aufwachraum. Die Wände wurden mit farbenfrohen Naturmotiven – Blättern und Blumen – gestaltet, um psychologisch eine freundliche Atmosphäre vor und nach dem Eingriff herzustellen.

Insgesamt sind bei einer Operation bis zu 15 Ärzte und Pflegekräfte involviert, darunter bei jeder OP direkt am OP-Tisch ein bis drei Chirurgen, ein Anästhesist und eine Anästhesie-Pflegekraft und zwei OP-Pflegekräfte.

 

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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