Knapp 4.000 Babys kamen 2015 in den Kreißsälen der Geburtshilfe zur Welt

· St. Joseph Krankenhaus 2015 erneut geburtenstärkste Klinik Deutschlands
Stillberaterin Bettina Kraus kümmert sich um ein Neugeborenes und die Mutter

Zum vierten Mal in Folge liegt das St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof bei den Geburtenzahlen bundesweit vorn: 3.975 Babys – davon 121 Mal Zwillinge und zweimal Drillinge – erblickten hier 2015 das Licht der Welt; so viele wie in keinem anderen Einzelkrankenhaus in Deutschland.

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, freut sich sehr über diesen Erfolg: »Die Entscheidung werdender Eltern für eine Geburtsklinik basiert auf Vertrauen. Für die kompetente, engagierte und liebevolle Arbeit unseres geburtshilflichen Teams ist es eine ebenso schöne wie wichtige Bestätigung, dass 2015 noch mehr Paare als zuvor ihr Kind in unserem Krankenhaus zur Welt gebracht haben.« Die Entbindungen aller Geburtskliniken in Deutschland fließen einmal jährlich in die Milupa-Statistik ein.

Bindungsorientiertes Konzept

In sieben modernen Gebärräumen betreuen erfahrene Hebammen Mütter bei der Geburt. Groß geschrieben wird dabei eine zurückhaltende, die natürlichen Abläufe unterstützende Geburtsbegleitung, die die Autonomie der Gebärenden stärkt.

Nach der Entbindung können Eltern bereits im Kreißsaal ungestört Kontakt mit ihrem Kind aufnehmen; später steht ihnen auf der Wochenbettstation ein Familienzimmer zur Verfügung. Angeregt von den BESt-Kriterien – Bindung, Entwicklung und Stillen – sind im St. Joseph Krankenhaus alle medizinischen und pflegerischen Maßnahmen so organisiert, dass sie das »Familie-Werden« möglichst wenig stören.

Diese Maxime gilt auch für die Neonatologie, denn insbesondere kranke Neugeborene und Frühgeborene brauchen die intensive Nähe ihrer Eltern, um sich gut zu entwickeln. Das bindungsorientierte Konzept schließt auch die Stillförderung ein: Still- und Laktationsberaterinnen erklären jungen Müttern – sogar von sehr kleinen Kindern – die Muttermilchernährung und helfen bei Stillproblemen.

Bereits 2007 haben die Weltgesundheitsorganisation und UNICEF sowohl die Geburtshilfe als auch die Kinderklinik des St. Joseph Krankenhauses als »Babyfreundlich« ausgezeichnet.

An der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis

Im Rahmen des ausbildungsintegrierten Studiengangs Hebammenkunde, der 2013 in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Berlin initiiert wurde, erlernen derzeit rund 60 angehende Hebammen im St. Joseph Krankenhaus den praktischen Teil dieses anspruchsvollen Berufs. Der erste Jahrgang schließt im Herbst seine Praxis-Ausbildung ab.

Prof. Abou-Dakn: »Unser Konzept der natürlichen, bindungsorientierten Geburtshilfe erfordert von den Hebammen breit gefächertes theoretisches und praktisches Wissen, aber auch hohe soziale Kompetenz. Mit der Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis erweitern wir die beruflichen Möglichkeiten künftiger Hebammen und sichern die Qualität unserer Geburtshilfe.«

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

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