Umfassende, wohnortnahe Versorgung älterer Menschen im Stadtteil sichergestellt

· St. Joseph Krankenhaus hat Klinik für Geriatrie eröffnet
Umfassende medizinische Versorgung älterer Menschen. Foto: Fotolia

Das St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof hat jetzt auch eine Klinik für Geriatrie. Unter Leitung von Chefärztin Dr. Rahel Eckardt werden in der Klinik alte, mehrfach erkrankte Menschen insbesondere mit akut-internistischen, neurologischen, chirurgischen und orthopädischen Krankheiten nach einem ganzheitlichen Konzept behandelt. 

»Wir betrachten jeden Patienten von Kopf bis Fuß; wir schauen nicht nur auf die akute Erkrankung, sondern berücksichtigen auch seine motorischen und kognitiven Fähigkeiten sowie seine psychosoziale Situation«, beschreibt die Chefärztin den medizinisch-therapeutischen Ansatz der Klinik. Dr. Rahel Eckardt ist seit mehr als zwölf Jahren in der Geriatrie tätig; zuletzt war sie leitende Oberärztin im Evangelischen Geriatriezentrum Berlin.

Multiprofessionelles Team

Ziel der geriatrischen Behandlung im St. Joseph Krankenhaus ist es, die Selbständigkeit der Patienten im Alltag möglichst lange zu erhalten und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Die Frührehabilitation ist deshalb ein entscheidender Teil der Therapie. Ein Team aus Fachärzten, spezialisierten Pflegenden, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, Ernährungsberatern, Sozialarbeitern und Seelsorgern entwickelt für jeden Patienten ein individuelles Behandlungs- sowie Rehabilitationskonzept und setzt es in enger Zusammenarbeit um. »Herzstück unserer Klinik ist ein großer Therapiebereich mit Räumen für Einzel- und Gruppentherapie sowie einer hochwertig ausgestatteten Therapieküche. Dort trainieren die Patienten beispielsweise das Zubereiten von Speisen«, erläutert Dr. Eckardt.

Im Therapiebereich befinden sich auch die Dienstzimmer aller an der Behandlung Beteiligten, was die interdisziplinäre Kooperation unkompliziert ermöglicht. Darüber hinaus bietet ein wohnlich gestalteter Tagesraum Gelegenheit für Austausch, Besuch und gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Die Angehörigen der Patienten werden eng in sämtliche Entscheidungen einbezogen und bei Bedarf im Umgang mit dem alten Menschen beraten und geschult. Für den möglichst reibungslosen, sicheren Übergang in den Alltag nach der Zeit im Krankenhaus organisieren erfahrene Sozialarbeiter die benötigte Unterstützung – ebenfalls in Absprache mit den Angehörigen.

Zu den Behandlungsschwerpunkten der Klinik gehören die geriatrische Nephrologie und die Alterstraumatologie: In Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie werden Patienten mit alterstypischen, häufig osteoporosebedingten Frakturen des Oberschenkelhalses oder der Wirbelsäule sowie Patienten mit künstlichem Gelenkersatz bei Arthrose therapiert. »Alte Menschen mit Nierenfunktionsstörungen profitieren hier im Haus von der größten außeruniversitären Nephrologie Berlins«, so Chefärztin Rahel Eckardt.

Wohnortnahe Versorgung

Tempelhof gehört zu den Berliner Bezirken mit einem hohen Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung – Tendenz steigend. »Mit der Klinik für Geriatrie reagieren wir auf diese Entwicklung und bieten eine qualitativ hochwertige, umfassende und wohnortnahe Versorgung insbesondere für alte Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld unseres Hauses an. Fachübergreifende Kooperationen ermöglichen die ganzheitliche Betreuung unter einem Dach – zum Vorteil für unsere Patienten, denn so entfallen anstrengende Fahrten oder Verlegungen in andere Krankenhäuser«, erklärt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Thomas Poralla. 

Pressekontakt

Corinna Riemer
Corinna Riemer
Leiterin Unternehmenskommunikation

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beiderlei Geschlecht.