Junge Patienten der Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter beschäftigen sich mit Otto Lilienthal

· Der Traum vom Fliegen
Der »Otto Lilienthal«-Flughafen Berlin-Tegel. Foto: Günter Wicker, Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH

Fliegen ist ein alter Traum der Menschheit. Diesem Thema hat sich das Team der Erlebnispädagogik der Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter im diesjährigen Herbstferienprogramm angenommen. Für junge Patienten der Klinik wurde eine »Fliegerwoche« organisiert.

Zu Besuch im SJK war der »Otto Lilienthal Verein« aus Stölln. Der stellv. Vereinsvorsitzende Torsten Dalmann informierte über den ältesten Flugplatz der Welt und den berühmten Fliegerpionier, der hier 1896 mit einem seiner Flugapparate abstürzte und starb. Dalman zeigte Videos über den Flugplatz, über »Lady Anes«, eine russische Iljuschin 62, die in Diensten der DDR-Fluggesellschaft Interflug stand, und über Otto Lilienthal. Außerdem wurde – ganz im Stil der Fliegerei – ein Essen wie im Flugzeug serviert und ein »Duty Free shop« simuliert, in dem man mit Spielgeld Süßigkeiten oder Parfüm einkaufen konnte.

Besuch des »Otto Lilienthal« Flughafens Tegel

Weitere Höhepunkte der Woche waren ein Besuch im Deutschen Technikmuseum Berlin, wo die Jugendlichen viele historische Flugobjekte von Otto Lilienthal und anderen Tüftlern besichtigen konnten. Außerdem besuchten sie den Flughafen Tegel kurz vor seiner Schließung für den Luftverkehr. Noch einmal konnte das Starten und Landen von der Besucherterrasse aus beobachtet werden.

Obwohl aufgrund des Corona-Virus etliche Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden mussten, war auch dieses Ferienprogramm der Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter wieder reich an Erfahrungen und Erlebnissen. Es gab viele Anregungen, sich über die Besichtigungen hinaus mit allen Aspekten des Fliegens zu beschäftigen.

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