Das St. Joseph Krankenhaus bedankt sich mit einer Plakataktion am Bahnhof Südkreuz bei den Mitarbeitenden

· Ein Lob für das »krasse« Personal
Plakataktion des SJK auf dem Bahnhof Südkreuz.

Die Corona-Pandemie verlangt vom pflegerischen und medizinischen Personal in den Krankenhäusern viel ab. Die körperlichen und psychischen Belastungen sind mit den steigenden Infektionszahlen und damit einhergehend schweren Krankheitsverläufen enorm angewachsen. Das gilt auch für das St. Joseph Krankenhaus, das sich seit gestern öffentlichkeitswirksam bei allen Beschäftigten für ihren Einsatz im ablaufenden Jahr bedankt.

In der Halle des nahegelegenen Bahnhofs Südkreuz, an dem viele Beschäftigte des SJK täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln ankommen und abfahren, hängt jetzt ein riesiges Dankplakat mit dem Titel »Ihr seid krass!«, das die Kolleginnen und Kollegen in der Pflege, im medizinischen Dienst und anderen Bereichen des Krankenhauses ansprechen soll. »Wir sehen, was Ihr leistet und sagen DANKE«, heißt es auf dem Banner, das von Personaldirektorin Juliane Reffert und Rosa Dannecker aus dem Team Personal entwickelt und in Auftrag gegeben wurde.

»2020 war für alle Beschäftigten ein sehr anstrengendes Jahr. Zu Beginn der Pandemie gab es viel öffentlichen Zuspruch, es wurde symbolhaft geklatscht. Aber wir haben das Gefühl, dass dieser Applaus etwas nachgelassen hat, die Aufmerksamkeit schwindet - obwohl die Anstrengungen zur Versorgung unserer Patienten immer größer werden«, erläutert Juliane Reffert die Idee hinter der Plakataktion. »Daher war es uns wichtig, ein weithin sichtbares Signal an unsere Kolleginnen und Kollegen zu senden, wie wichtig ihre Arbeit für die Gesellschaft, für Berlin und für die Menschen ist, denen sie helfen.« Und Rosa Dannecker, die im Rahmen des Personal-Marketing auch für ungewöhnliche Aktionen zur Gewinnung von Pflegekräften zuständig ist, ergänzt. »Unsere Mitarbeitenden sind wirklich 'krass'. Viele fallen erschöpft ins Bett, stehen morgens früh halb erholt auf und haben trotzdem immer ein Lächeln für ihre Patienten übrig.«

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Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.