Erfolgreiche Rezertifizierung des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie durch die DGAV

· Hohe Behandlungsqualität bei Bauchwand- und Zwerchfellbrüchen bestätigt
Erfolgreiche Rezertifizierung des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie durch die DGAV

Das Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie im St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zum zweiten Mal für weitere drei Jahre rezertifiziert worden. Das Zentrum behandelt Bauchwand- und Zwerchfellbrüche auf hohem medizinischem Niveau und trägt das Siegel der DGAV bereits seit 2014.

Hernien gehen meistens auf eine angeborene Bindegewebsschwäche zurück, die dann als Leisten-, Narben-, Zwerchfell- oder Nabelbruch auftreten. Hernien können Beschwerden verursachen und durch das Einklemmen von Bauchorganen mitunter zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Das Kompetenzzentrum Hernienchirurgie bietet eine differenzierte Therapie für alle Arten von Hernien an. Die Entscheidung über die geeignete Behandlungsform hängt vom Ausmaß der Erkrankung ab und wird im Einzelnen mit den Patientinnen und Patienten besprochen. In der Regel sind minimal-invasive Eingriffe in Schlüssellochtechnik das Mittel der Wahl, um zum Beispiel verstärkende Netze einzusetzen.

»Die Rezertifizierung zeigt, dass wir im Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie kontinuierlich auf hohem fachlichen Niveau mit sehr guter Behandlungsqualität als Team gut aufgestellt sind. Im Verlauf der vergangenen Zertifizierungsperioden haben wir über 2.500 Patientinnen und Patienten helfen können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Leisten-, Zwerchfell- und Narbenhernien. Gerade bei den teilweise ausgedehnten Narbenbrüchen wenden wir zunehmend auch innovative, minimal-invasive Methoden an, wovon die Patientinnen und Patienten durch weniger postoperative Schmerzen und kürzere Liegezeiten profitieren«, sagt Dr. Robert Ehlers, Leiter des Kompetenzzentrums.

Der Zertifizierung durch die DGAV geht ein dreistufiger Prozess unter Einhaltung bestimmter wissenschaftlicher Vorgaben und klinischer Erfahrungen voraus. Vor Ort überprüft eine Auditorin oder ein Auditor, ob die Angaben zur Qualität auch in der Praxis zutreffen. Ein Expertengremium der DGAV plus Auditor:in entscheidet über die Ablehnung oder Annahme eines Antrags auf Zertifizierung.

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