Chefarzt Dr. Hartmut Stocker und seine Kolleg:innen präsentieren im »Infektoskop« ungewöhnliche Fälle aus ihrer Praxis

· Infektiologie für Fortgeschrittene
Virus oder Apfelsine mit Nelken?

Ungewöhnliche Fälle aus der Behandlungspraxis stellen die Ärzt:innen der Klinik für Infektiologie in der Artikelreihe »Infektoskop« vor. Die Beiträge sollen in erster Linie ein interessiertes medizinisches Fachpublikum ansprechen.

Dr. Hartmut Stocker und seine Kolleg:innen haben es in ihrem medizinischen Alltag häufig mit sehr komplexen Symptomen von Krankheiten zu tun, die manchmal nur sehr schwer zu diagnostizieren sind. »Wir haben in unserem Team besprochen, einige dieser Fälle in anonymisierter Form vorzustellen und zu beschreiben, wie wir sie medizinisch ‚lösen’ konnten«, sagt Stocker. Dazu wurde auf der Website der Klinik eine Rubrik mit dem Titel »Infektoskop – Streifzug durch die Infektiologie« eingeführt, in der Dr. Stocker und seine Kolleg:innen regelmäßig bestimmte Krankheits- und Heilungsverläufe veröffentlichen.

Im aktuellen Beitrag schreibt Assistenzarzt Dr. Michael Nürnberg, wie das Team bei einem Patienten einer äußerst seltenen Manifestation von Syphillis auf die Spur kam. Andere Beiträge handeln von der dynamischen Veränderungslust bestimmter Mikroorganismen, von einem enthemmten Immunsystem oder der komplizierten mikrobiologischen Anzucht von Mykobakterien. Zielgruppe des »Infektoskops« sind niedergelassene Ärzt:innen und Krankenhausärzt:innen. Dr. Hartmut Stocker: »Wir wollen mit dieser Artikelreihe – durchaus auch auf unterhaltsame Weise -  kleine Denkanstöße geben, im Behandlungsalltag auch einmal abseits der üblichen diagnostischen Wege nach einer Antwort auf rätselhaft erscheinende Symptome oder Verläufe zu suchen.«

Die Klinik für Infektiologie am St. Joseph Krankenhaus behandelt seit einem Jahr Infektionskrankheiten aller Art. Die Infektiologie als Fachgebiet beschäftigt sich mit der Erforschung und Behandlung von Erkrankungen die durch Viren, Bakterien Pilze und Parasiten hervorgerufen werden. Ihre Bedeutung als Querschnittswissenschaft nimmt immer mehr zu, wie die Corona-Pandemie aktuell beweist.

 

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