Dr. Elke Johnen informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenkarthrose

· Schmerzfrei leben mit künstlichem Hüftgelenk
Schnell wieder bewegen ist das A und O nach einer Hüft-OP

Die Menschen werden immer älter und damit steigt für jeden einzelnen das Risiko, an Gelenkarthrose zu erkranken. Wenn jeder Schritt schmerzt, kann von Lebensqualität oft nicht mehr die Rede sein. Über die Möglichkeiten einer konservativen und operativen Therapie informiert die Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Elke Johnen, am Mittwoch, 18. Januar, um 18 Uhr bei einem Informationsabend zum »Gelenkersatz bei Hüftgelenkarthrose.«

Hüftgelenkarthrose ist ein schleichender Prozess. Im Laufe der Jahre schwindet die Gleitschicht aus Knorpelmasse zwischen dem Gelenkkopf und der Gelenkpfanne, der Knochen wird geschädigt, deformiert sich, die Folge sind Schmerzen bei jeder Bewegung. Ursachen können angeborene Hüftfehlstellungen, chronische Arthritis (Gelenkentzündungen) oder auch berufs- bzw. freizeitbedingte Dauerüberlastungen sein.

Oft gelenkerhaltende Operation möglich

Die Behandlung kann in frühen Stadien noch konservativ erfolgen über Physiotherapie und medikamentöse Unterstützung bei Schmerzen. Auch ist es in vielen Fällen möglich, eine gelenkerhaltende Operation durchzuführen. Dabei befreit der Operateur beispielweise das Gelenk von sogenannten Knochenanbauten, die das Gleiten in der Gelenkpfanne »unrund« machen und letztlich zu Verletzungen des Bewegungsapparates führen.

Später ist ein künstliches Hüftgelenk oft die letzte Chance, noch einmal unbeschwert mobil zu sein. Bei der Operation werden häufig der gesamte Gelenkkopf sowie die Gelenkpfanne ersetzt. Je nach Fortschritt der Erkrankung und vorhandener Knochensubstanz der Patienten, bestehen die künstlichen Gelenke aus einer individuellen Materialkombination aus Kunststoff, Keramik oder Metall. Ziel ist es, so viel wie möglich vom gesunden Gelenkteil zu erhalten. Daher entscheiden die Ärzte von Fall zu Fall, ob ein Gelenk komplett ersetzt oder nur teilweise erneuert werden muss.

Rasch mobil durch Teilnahme am Schnell-Läufer-Programm

Die Gelenk-Operation erfolgt fast immer minimal-invasiv und häufig unter Teilnarkose: Der Patient ist bei Bewusstsein und kann eigenständig atmen, was den Operationsverlauf erleichtert und die körperliche Belastung durch die OP verringert. Bei dem Eingriff werden nur kleinste Schnitte vorgenommen; das verbessert und verkürzt den Heilungsprozess.

Für die schnelle Genesung bietet die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ihren Patienten das Schnell-Läufer-Programm an: Die Patienten werden ab der ersten Beratung von einer Person ihres Vertrauens begleitet. Gemeinsam mit anderen Betroffenen werden sie in Gruppenschulungen auf die Operation und die anschließende Rehabilitation vorbereitet. Dafür steht ihnen ein umfangreiches Angebot an qualifizierter Physiotherapie sowie täglicher Lymphdrainage und weiteren Anwendungen zur Verfügung. Dank des Schnell-Läufer-Programms können Patienten ihren Alltag bald wieder selbständig meistern.

Pressekontakt

Julia Schoenenberg
Julia Schoenenberg
Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation