Dr. Elke Johnen informiert über dauerhafte Verfahren der Schulterstabilisierung

· Wenn die Schulter häufig »auskugelt«
Dr. Elke Johnen im Patientengespräch

Manchmal passiert es ganz schnell und unerwartet – die Schulter ist »ausgekugelt«. Beim Sport, beim Hochheben über Kopf oder bei einem leichten Unfall.

Wie die Schultergelenkmuskulatur dauerhaft stabilisert werden kann, darüber informiert Dr. Elke Johnen, Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am 10. Mai bei einem Patienteninformationsabend.

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Deshalb ist es anfällig für Verrenkungen (Luxation). Gleitet der Kopf des Oberarmknochens aus der Gelenkpfanne , ist die Schulter »ausgekugelt«. Dabei können Verletzungen von Knochen-, Nerven- und Gefäßstrukturen auftreten, die das Schultergelenk dauerhaft destabilisieren. Schwache Verrenkungen können häufig durch eine Physiotherapie dauerhaft behandelt werden. Kugelt das Schultergelenk chronisch aus, führen konventionelle Methoden nicht mehr zu einer dauerhaften Stabilisierung, Bänder und Sehen sind langfristig geschädigt. Bei einer Operation werden das Gelenk und die Bänder stabilisiert und die Schulter wird dauerhaft gestützt.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Joseph Krankenhauses bietet schonende und schmerzfreie, minimalinvasive Verfahren für die langfristige Schulterstabilisierung an. Bei einer Gelenkspiegelung, eine Arthoskopie, werden zunächst Bänder wiederhergestellt oder ersetzt sowie Sehnen am Knochen fixiert. „Ein operativer Eingriff am Schultergelenk ist eine risikoarme Therapieform, ermöglicht unseren Patienten jedoch ein dauerhaft stabiles Schultergelenk und beugt weiterem Gelenkverschleiß vor“, sagt Dr. Elke Johnen. Nach der Operation werden die Patienten physiotherapeutisch betreut. Dabei wird das stabilisierte Schultergelenk durch spezielle Übungen wieder auf Belastungen vorbereitet. 

Pressekontakt

Julia Schoenenberg
Julia Schoenenberg
Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation