Inkontinenz und Gebärmuttersenkung

Inkontinenz und Gebärmuttersenkung

Unkontrollierter Abgang von Urin (Blasenschwäche oder Harninkontinenz) kann das Selbstwertgefühl und das soziale Leben der Betroffenen massiv beeinflussen. Doch fast immer lässt sich dieses häufig auftretende Leiden erfolgreich behandeln.

Ursache der Inkontinenz kann eine Schwäche des Beckenbodens und/oder eine Senkung der Gebärmutter sein. Oft tritt die Inkontinenz beim Husten, Lachen, Niesen oder bei plötzlichen Bewegungen auf. Auch unvermutet einsetzender, nicht mehr beherrschbarer Harndrang (Drang- oder Urge-Inkontinenz) führt zum unwillkürlichen Urinabgang. Schuld daran ist meist eine Überaktivität der Blase. Oft ist bereits aufgrund des Beschwerdebildes die Ursache klar ersichtlich. In anderen Fällen ermöglichen zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung oder Blasendruckmessung die richtige Diagnose.

Diagnostik und Therapieformen

Behandelt wird die Inkontinenz unter anderem mit einer minimal-invasiven Senkungsoperation, nach Möglichkeit unter Erhalt der Gebärmutter. Bei Diagnostik und Therapie der Inkontinenz arbeitet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem Franziskus-Krankenhaus und dem Deutschen Beckenbodenzentrum im St. Hedwig-Krankenhaus zusammen.

Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist die sorgfältige Untersuchung und die richtige Diagnose. Oft bietet schon das Beschwerdebild einen Hinweis auf die Ursache, manchmal sind jedoch genauere Untersuchungen notwendig. Nach einem ausführlichen Gespräch und gründlicher Untersuchung beraten wir unsere Patientinnen zu einer geeigneten Therapie. Wir bieten in der Klinik Spezialuntersuchungen wie die Blasendruckmessung an.

Bei einer notwendigen Operation ist das Kennenlernen in unserer prästationären Sprechstunden wichtig, sodass wir alle notwendigen Untersuchungen vorab vornehmen können.