Handchirurgie

Handchirurgie

Sehr selten treten bei Neugeborenen Handfehlbildungen auf. Dabei überwiegen die so genannte Schwimmhautbildung zwischen den Fingern (Syndaktylien) und die Polydaktylien, bei denen mehr als fünf Finger oder Zehen pro Hand oder Fuß auftreten.

Die Häufigkeit von Fehlbildungen liegt bei ca. 1 auf 2.500 Geburten. Handfehlbildungen sind mit einer Häufigkeit bis zu 50 Prozent mit anderen Fehlbildungssyndromen gekoppelt, so dass hier eine kinderärztliche Kontrolle erforderlich ist. Damit die wachsende Hand möglichst optimal funktioniert, operieren die Kinderchirurgen die Fehlbildungen zum geeigneten Zeitpunkt.

Neben den Fehlbildungen werden in der Handchirurgie für Kinder alle Formen der Verletzungen an der Hand von kleineren Weichteilverletzungen über einfache Knochenbrüche bis hin zu ausgedehnten Schäden an der Hand versorgt. Am häufigsten sind Knochenbrüche der Finger und Schnittverletzungen bei Schulkindern und Jugendlichen.