Psychologische Institutsambulanz

Psychologische Institutsambulanz

Die Psychologische Institutsambulanz steht Kindern und Jugendlichen mit allen Formen psychischer Probleme und Erkrankungen offen. In der akuten Situation suchen Kinder oder Jugendliche mit ihren Bezugspersonen die Institutsambulanz auf; sie ist häufig erste Anlaufstelle für die Patienten.

Die Mitarbeiter der Institutsambulanz prüfen die Voraussetzungen für eine stationäre oder teilstationäre Aufnahme in die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie übernehmen auch die vorstationäre Diagnostik und bei Bedarf auch die nachstationäre Therapie. Dafür kooperieren die Mitarbeiter intensiv mit Fachkollegen in Praxen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Jugendhilfe und der Schule sowie weiteren Personen und Institutionen.

Falls möglich, werden die Patienten nach dem Klinikaufenthalt von niedergelassenen Fachärzten und Fachtherapeuten sowie von Kinder- und Hausärzten weiter behandelt und betreut.

Allerdings benötigen Kinder und Jugendliche häufig ein besonderes, krankenhausnahes Versorgungsangebot: Manche psychische Erkrankung bedingt, dass ihre Nachsorge nur in einer Ambulanz fachgerecht erfolgen kann, die eng an das behandelnde Krankenhaus angeschlossen ist. Für den Therapieerfolg entscheidend ist es oft, dass die persönliche Beziehung zwischen den Patienten und ihren Bezugspersonen sowie dem multiprofessionellem Behandlungsteam aufrechterhalten wird.

Aufgabe der Betreuung in der Institutsambulanz  ist die Sicherung des Behandlungserfolg und die Vermeidung erneuter stationärer Aufenthalte.