Behandlung

Behandlung

Das Therapiespektrum reicht von Ernährungsberatung, über Blutzuckerselbstkontrolle und an die Schwangerschaft angepasster körperlicher Aktivität bis hin zu einer eventuellen Insulintherapie.

Etwa 30 Prozent der betroffenen Frauen wird empfohlen, während der Schwangerschaft Insulin zu spritzen, wenn ihre Blutzuckerwerte trotz Ernährungsumstellung und körperlicher Aktivität zu hoch sind. Bei der Überlegung, eine Insulintherapie zu beginnen, werden nicht nur die mütterlichen Blutzuckerwerte berücksichtigt, sondern auch das Wachstum des Kindes. Hohe Blutzuckerwerte der Mutter können zu einem übermäßigen kindlichen Wachstum führen, wobei vor allem sein Bauchumfang zunimmt.

Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen

Inwiefern sich die Blutzuckerwerte der Mutter auf das Kind auswirken, ist individuell verschieden, abhängig davon, wie viele Kohlenhydrate durch die Plazenta transportiert werden und wie empfindlich das Kind darauf reagiert. Bei Frauen, deren ungeborene Kinder einen großen Bauchumfang haben, werden möglichst niedrige Blutzuckerwerte angestrebt. Bei Patientinnen mit normalgewichtigen oder zierlichen Babys können etwas höhere Blutzuckerwerte toleriert werden. Für die richtige therapeutische Entscheidung sind regelmäßige Ultraschalluntersuchungen zur Messung des kindlichen Wachstums sehr wichtig.