Kompetenzzentrum Hernienchirurgie

Kompetenzzentrum Hernienchirurgie

Die Operation von Eingeweidebrüchen – medizinisch Hernien genannt – gehört zu den häufigsten Eingriffen in der Bauchchirurgie. Meistens ist eine angeborene Bindegewebsschwäche verantwortlich für das Entstehen von Hernien, die als Leisten-, Narben-, Zwerchfell- oder Nabelbruch auftreten. Hernien können Beschwerden verursachen und durch das Einklemmen von Bauchorganen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Das St. Joseph Krankenhaus ist auf die Behandlung solcher Erkrankungen spezialisiert und nimmt jährlich etwa 350 operative Eingriffe vor.

Individuelle Therapiemethoden

Das Kompetenzzentrum Hernienchirurgie bietet eine differenzierte Therapie für alle Arten von Bauchwandbrüchen an. Operationen werden ambulant oder stationär durchgeführt, oftmals im gewebeschonenden minimal-invasiven „Schlüsselloch-Verfahren“. Die Entscheidung über die geeignete Behandlungsform hängt vom Ausmaß der Erkrankung ab und wird im Einzelnen mit den Patienten besprochen. Bei Bedarf arbeitet das Kompetenzzentrum Hernienchierurgie mit dem Zentrum für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie im St. Joseph Krankenhaus zusammen.

Herniensprechstunde

In der Herniensprechstunde nehmen wir uns für jeden Patienten eine Stunde Zeit, um ihn ausführlich zu untersuchen und zu beraten. Regelhaft wird der Befund durch eine Ultraschalluntersuchung objektiviert. Wenn möglich, wird die Operation bereits vollständig geplant und vorbereitet. Der geforderte fachärztliche Standard ist gewährleistet; in der Regel führt einer der beiden Hernienchirurgen die Sprechstunde durch.

Ausgezeichnete Qualität

Die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie ist von der Deutschen Herniengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie für ihre hohe Behandlungsqualität ausgezeichnet worden: Im Dezember 2014 hat sie als zweite Berliner Klinik das Zertifikat »Kompetenzzentrum Hernienchirurgie« erhalten.