Interdisziplinäre Intensivstation (Station 28) im St. Joseph Krankenhaus Berlin

Interdisziplinäre Intensivstation (Station 28)

Die interdisziplinäre Intensivstation mit 16 Betten bietet alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten und Methoden der modernen Intensivmedizin an. Jährlich werden hier rund 1.400 Patienten aus sämtlichen Kliniken des St. Joseph Krankenhauses, Patienten aus anderen Häusern sowie Notfallpatienten behandelt, deren Organfunktionen unterstützt werden müssen. Einer der Schwerpunkte ist die Therapie bei schweren Nierenerkrankungen bzw. der differenzierte Ersatz der Nierenfunktion.

Zu den Leistungen gehören medikamentöse und apparative Verfahren der modernen Intensivtherapie:

  • Beatmungstherapie, invasiv und nichtinvasiv
  • Plasma- und Immunabsorptionen bei AutoimmunerkrankungHämoperfusionen bei akuten Vergiftungen
  • Extrakorporale Therapie (MARS®) bei Leberversagen
  • Plasmaseparationen und Immunadsorptionen zur Therapie der Multiplen Sklerose und des Guillain-Barré-Syndroms sowie der Myasthenia gravis
  • Endoskopische Behandlung gastrointestinaler Blutungen (innere Blutungen in Organen des Verdauungstraktes)
  • Bronchoskopie, Punktionstracheotomie
  • Passagere Schrittmacheranlage
  • Postoperative Versorgung nach komplexen Gefäß- oder Bauchoperationen (Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse)
  • Behandlung von Patienten mit Erkrankungen während der Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit der Geburt (Eklampsie, HELLP, Blutungen)
  • Künstliche Ernährung, intravenös oder mittels einer Sonde (Magen-, Zwölffingerdarm- oder Dünndarmsonde)
  • Zieltemperatur-Management nach Reanimation

Intensivmedizin ist Teamarbeit

Auf der interdisziplinären Intensivstation arbeiten Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen mit speziell ausgebildeten Pflegenden zusammen. Regelmäßige Team-Sitzungen dienen der Prozess-Analyse und der Verbesserung der Behandlungsqualität. Entsprechend dem christlichen Profil des Hauses sind auch die Krankenhausseelsorge, der ehrenamtliche Begleit- und Hospizdienst sowie das Ethikkomitee mit »Ethischen Fallbesprechungen« fest in die Betreuung der Schwerkranken und ihrer Angehörigen eingebunden.