• Klinik für Infektiologie im St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof

Allgemeine Infektiologie

Die Infektionsmedizin ist ein riesiges Fachgebiet weil Infektionskrankheiten alle Organe und Strukturen des menschlichen Körpers betreffen können. In den nächsten Jahren werden einige Aspekte dieser Spezialisierung weiter an Bedeutung gewinnen. Dazu zählt die Behandlung von Infektionen die durch resistente Erreger ausgelöst werden, Infektionen im Zusammenhang mit Implantaten, Infektionen nach Immuntherapien und Infektionen nach Reiserückkehr.

Infektionen an Implantaten und anderen Fremdkörpern

Künstliche Gelenke, Schrittmacher und andere Fremdkörper sind ein Segen für viele schwer kranke Menschen. Sehr selten kommt es zu Infektionen im Zusammenhang mit diesen Apparaten und Prothesen, ausgelöst von Bakterien und Pilzen, die den Körper an sich friedlich bewohnen. Solche Infektionen zu erkennen und angemessen zu behandeln erfordert Sachverstand und interdisziplinäre Kooperation. Zusammen mit anderen Fachbereichen, wie der Geriatrie, Orthopädie und Allgemein- und Viszeralchirurgie, schafft das Team der Infektiologie beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung von implantatassoziierten Infektionen.

Infektionen bei Abwehrschwäche

Die Behandlung von Krebs- und rheumatologischen Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Sie setzt zunehmend – sehr erfolgreich – auf eine gezielte Manipulation des Abwehrsystems. Die Behandlungserfolge dieser neuen Strategie sind beeindruckend. Vereinzelt erkranken allerdings Patient*innen nach solchen Eingriffen ins Immunsystem an seltenen, teils ansteckenden Infektionskrankheiten. Auf die Diagnostik und Behandlung solcher Fälle ist die Klinik für Infektiologie spezialisiert.

Infektionen nach Reiserückkehr

Reiserückkehrer*innen bieten wir infektiologische Hilfe, wenn es um seltene Mitbringsel wie Sandflöhe, Bettwanzen, Fleckfieber, Typhus, Denguefieber oder Malaria geht.

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.