Fußchirurgie in Berlin. Schiefzehen, Frostballen, Hallux valgus, steife Großzehe

Fußchirurgie

In der Klinik werden alle klassischen Krankheitsbilder wie Schiefzehen – auch Frostballen genannt (Hallux valgus) – das steif gewordene Grundgelenk der Großzehe (Hallux rigidus), Hammerzehen, Krallenzehen, Senk-Spreiz-Fuß und die Kleinzehen-Deformität (Digitus quintus varus) behandelt.

Der Spreizfuß ist die häufigste Fußfehlbildung. Es kommt zum Absinken des Fuß-Quergewölbes. Dies kann anlagebedingt durch schwaches Bindegewebe entstehen. Die häufigsten Ursachen aber sind schmales, hohes Schuhwerk, Übergewicht und stehende Berufe. Langfristig kommt es zur Verbreiterung des Vorfußes, verbunden mit Schmerzen, Schwielenbildung und zunehmender Zehenfehlstellung.  Entsprechende Schuhdruckbeschwerden machen das Gehen immer mühsamer. Mittels Einlagen und Hallux valgus-Schienen kann man den Verlauf verlangsamen. Begleitende Veränderungen der Zehen und chronische Schmerzen im Mittelfuß (Metatarsalgie) machen häufig operative Eingriffe erforderlich.

Fehlbildungen werden korrigiert

Der Hallux valgus tritt in Verbindung mit Senk-Spreizfüßen auf. Es entwickelt sich eine zunehmende Schiefstellung der Großzehe und eine Verbreiterung des Ballens. Am Ballen kann es zur Schwielenbildung und Entzündung des Schleimbeutels kommen. Mit zunehmendem Ausmaß ist die Gelenkfunktion gestört, Schuhdruckbeschwerden nehmen zu. In unserer Klinik besteht die Möglichkeit, eine entsprechende Korrektur vornehmen zu lassen, indem der Knochen durchtrennt wird (Osteotomie). Dazu wird zunächst ein Röntgenbild des Fußes unter Vollbelastung aufgenommen. Nach der Operation bleiben die Patienten in einem Verbands- oder Vorfußentlastungsschuh während der Heilungsphase mobil.

Bei der Krallen- oder Hammerzehe handelt es sich um eine Fehlstellung der Kleinzehen, meist im Rahmen eines Spreizfußes. Die zunehmende Fehlstellung verursacht Schuhdruckbeschwerden und die Ausbildung von Hühneraugen. Ein kleiner operativer Eingriff, der oft auch ambulant durchgeführt werden kann, richtet die Zehen.

Unter Metatarsalgie versteht die Medizin einen Fußschmerz im Sohlenbereich unter den Köpfchen der Mittelfußknochen. Typisch ist eine ausgeprägte Schwielenbildung unter dem zweiten und dritten Mittelfußköpfchen. Mit Hilfe von Einlagen wird versucht, den Druck zu reduzieren. Gelingt dies nicht, kann der Mittelfußknochen durch einen operativen Eingriff entlastet werden.