• Behandlung und Therapie  im Pankreaszentrum Berlin

Sorgfältige Diagnostik

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, können Sie sich in unserer chirurgischen oder gastroenterologischen Sprechstunde vorstellen. Sie benötigen dafür eine Einweisung Ihrer Hausarztpraxis und Ihre Versichertenkarte. Auf Basis Ihrer Beschwerden und Vorbefunde werden Sie von einer Oberärztin oder einem Oberarzt untersucht und besprechen anschließend, wie es weitergeht: Welche ambulanten oder stationären Untersuchungen sind notwendig? Wie kann Ihre Erkrankung behandelt werden? Benötigen Sie eine Operation?

Um uns ein genaues Bild Ihrer Erkrankung zu machen, wenden wir vielfältige Untersuchungsmethoden an:

Ultraschall-Untersuchung (Sonographie)

  • Dabei wird der Schallkopf des Gerätes über die Haut geführt, es ist kein operativer Eingriff erforderlich.

Magenspiegelung (ÖGD)

  • Für die Untersuchung wird über den Rachen ein Endoskop eingeführt; dies geschieht in der Regel unter einer Sedierung (Dämmerschlaf). Dann können die Organe von innen angeschaut und bei Bedarf Proben entnommen werden.

Endosonographie

  • Ist eine Kombination aus Magenspiegelung und Ultraschall-Untersuchung. Während einer Magenspiegelung wird ein Endoskop mit Kamera und Ultraschallkopf in den Körper eingeführt, das detaillierte Bilder und damit genauere Untersuchungsergebnisse liefert. Es können direkt Proben der Bauchspeicheldrüse oder von Tumoren entnommen sowie bei entzündlichen Prozessen Drainagen gelegt werden.

Endoskopische Gallengangdarstellung (ERCP)

  • Für die Untersuchung wird über den Rachen ein spezielles Endoskop eingeführt. Mit Hilfe von Röntgen-Kontrastmittel werden Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang sichtbar. Ihre gemeinsame Ausführungsöffnung kann erweitert und bei Bedarf können Stents gesetzt werden.

Pankreatikoskopie und Cholangioskopie

  • Mit einem ultradünnen Einmal-Endoskop wird eine direkte Spiegelung des Bauchspeicheldrüsengangs bzw. des Gallenganges vorgenommen; hierbei können auch Proben entnommen werden.

Computer-Tomographie (CT) oder Magnetresonanz-Tomographie (MRT)

  • Bei der CT werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen detaillierte Schichtbilder des Körpergewebes gewonnen. Ein ähnliches Verfahren ist die MRT, allerdings arbeitet sie mit magnetischen Feldern. Zur Abklärung möglicher Tumore können bei CT und MRT Kontrastmittel zum Einsatz kommen.

Angiographie

  • Bei dieser Untersuchung der Blutgefäße mit Hilfe eines Katheters können im Falle von Blutungen kleinere Arterien verschlossen werden.

Hinweis
Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.