Verhungern und Verdursten am Lebensende?

07. März 2020 · 9.00–15.00
Uhr
St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof · Eingang Wüsthoffstraße 15 (ausgeschildert)
Essen und Trinken als Herausforderung im Krankenhaus. 50. Workshop Medizinethik der Evang. Akademie zu Berlin und des SJK.
Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Klinik für Palliativmedizin am Franziskus-Krankenhaus Berlin; Pfarrerin Anne Heimendahl; Kristina Maria Groß , Evangelische Lungenklink Berlin; Stefanie Kämper, Ev. Hochschule Berlin; Nina Bätjer, Medizinische Klinik I am SJK; Rolf-Werner Bock, Rechtsanwalt.

Die Veranstaltung

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Am Ende des Lebens lassen Hunger und Durst bei vielen Menschen nach. Wie ist in der klinischen Praxis damit umzugehen? Und was ist zu beachten, wenn sich PatientInnen, darunter auch Menschen, die keine terminale Erkrankung haben, freiwillig für den Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit entscheiden? Hilfe- und Pflegebedürftige bei einem sogenannten Sterbefasten zu begleiten, wirft viele ethische und rechtliche Fragen auf und ist für Professionelle und Angehörige in der Regel eine große Herausforderung. Die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit hat nicht nur eine zentrale biologische Bedeutung, sie steht für Kommunikation, Gemeinschaft, Lebensfreude und Zuwendung.


Wir laden Sie herzlich ein!

Simone Ehm
Evangelische Akademie zu Berlin

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn
St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof


Die Zertifizierung der Veranstaltung für die ärztliche Fortbildung ist bei der Ärztekammer Berlin beantragt. Die Veranstaltung ist mit 5 Punkten bei der Registrierung beruflich Pflegender GmbH zertifiziert.


Preise


Der Teilnahmebeitrag für die Veranstaltung beträgt 20,– EUR (ermäßigt 15,– EUR), Imbiss und Getränke 5,– EUR (inkl. 19% Mwst.). Zahlbar zu Beginn der Tagung (EC-Kartenzahlung nicht möglich). Ermäßigung für Studierende (bis 35 Jahre) und Arbeitslose oder auf vorherige Anfrage.
Keine Ermäßigung bei teilweiser Teilnahme.


Anmeldung über die Website der Evang. Akademie zu Berlin.

Ihr Ansprechpartner
Joachim Hodeige, evangl. Akademie zu Berlin

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.