49. Workshop Medizinethik

30. November 2019 · 9.00–14.45
Uhr
Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom) | Gendarmenmarkt 5 | 10117 Berlin (Mitte)
Entscheidungen am Lebensanfang | Ethische, rechtliche und medizinische Perspektiven
Evangelische Akademie zu Berlin gGmbH | Charlottenstraße 53/54 | 10117 Berlin

Die Veranstaltung

Die Geburt eines Kindes gehört in der Regel zu den freudigsten Ereignissen. Treten Komplikationen auf, wird eine Erkrankung oder Behinderung des Kindes festgestellt oder vermutet, stellen anstehende Entscheidungen alle Betroffenen vor große Herausforderungen. Beispiele sind ethische Konflikte im Kontext pränataler Diagnostik, 
wenn beim Kind Erkrankungen diagnostiziert werden. Bei Früh- und Neugeborenen mit schweren Erkrankungen müssen Fragen schwer einschätzbarer Prognosen und Zumutbarkeiten für das Kind im Gespräch zwischen Mitarbeitenden in der Klinik und Eltern ausgehandelt werden. Der Workshop beleuchtet verschiedene ethische Fragen am Lebensanfang, mit denen Mitarbeitende in Kliniken, schwangere Frauen und ihr Umfeld konfrontiert werden. Was kann dazu beitragen, im individuellen und institutionellen Umgang mit Konflikten zu tragfähigen Entscheidungen zu gelangen?

 

49. Workshop Medizinethik

 

Wir laden Sie herzlich ein!

 

Simone Ehm
Evangelische Akademie zu Berlin

 

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn
St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof

 

Die Zertifizierung der Veranstaltung für die ärztliche Fortbildung ist bei der Ärztekammer Berlin beantragt. Die Veranstaltung ist mit 5 Punkten zertifiziert.

 

Programm

  • Ab 9 Uhr
    Anreise und Anmeldung

     
  • 9.45 Uhr
    Begrüßung und Einführung

    Simone Ehm, Evangelische Akademie zu Berlin
    Prof. Dr. Michael Abou-Dakn, St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof
     
  • 10.00 Uhr
    Die PND – Beobachtungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen

    Pfarrerin Sabine Habighorst, Direktorin Evangelisches Zentralinstitut für Familienfragen, Berlin 
     
  • 10.30 Uhr
    Entwicklungen in der PND und ihre Bedeutungen für die klinische Praxis

    Dr. Adam Gasiorek-Wiens, Pränataldiagnostiker, Berlin
     
  • 11.00 Uhr
    Entscheidungen am Lebensanfang – Praxisbeispiele zum Umgang mit schwerwiegenden Konflikten


    Arbeitsforum 1: Entscheidungswege beim frühzeitigen Blasensprung
    Dr. Tina Lehmann, Leitende Oberärztin, St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof
    Sabine Friedrich, Seelsorgerin, St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof

    Arbeitsforum 2: Gravierende Fehlbildungen – Perspektiven für tragfähige Entscheidungen
    Dipl.-Soz. Ineke Nuij-Brandt, Beratungsstelle Familie im Zentrum Mitte des EJF, Berlin
    Dr. Susanne Heinze, Pränataldiagnostikerin Frauenärztinnengemeinschaftspraxis, Berlin-Schöneberg
     
  • 12.00 Uhr
    Pause und Imbiss

     
  • 13.00 Uhr
    Medizinische Entwicklungen und ethische Herausforderungen in der Neonatologie

    Prof. Dr. Christoph Bührer, Direktor der Klinik für Neonatologie, Charité Berlin
     
  • 13.45 Uhr
    Therapiebegrenzung in der Neonatologie – zwischen Lebensschutz, Elternrecht und ärztlichem Ethos

    Prof. Dr. Gunnar Duttge, Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht, Georg-August-Universität Göttingen

    anschließende Diskussion
     
  • Ende gegen 14.45 Uhr

Preise

Der Teilnahmebeitrag für die Veranstaltung beträgt 15,– EUR (ermäßigt 10,– EUR)
Imbiss und Getränke 5,– EUR (inkl. 19% Mwst.)
Zahlbar zu Beginn der Tagung (EC-Kartenzahlung nicht möglich).
Ermäßigung für Studierende (bis 35 Jahre) und Arbeitslose oder auf vorherige Anfrage. 
Keine Ermäßigung bei teilweiser Teilnahme.


Anmeldung

Schriftlich mit dem Anmeldebogen oder online unter http://www.eaberlin.de/seminars/data/2019/gsu/entscheidungen-am-lebensanfang/
bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Erst mit unserer Bestätigung wird Ihre Anmeldung verbindlich.


Abmeldung

Bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Anschließend erheben wir folgende Stornogebühren: bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn 30%, danach 100% der von Ihnen bestellten Leistungen.

Tagungsorganisation
Joachim Hodeige - Ev. Akademie zu Berlin

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.