• Gelenkersatzoperationen, Kniegelenke, Implantate, Hüftgelenkoperationen

Gelenkersatzoperationen (Endoprothetik)

Gelenkersatzoperationen an Knie-, Hüft- und Schultergelenken

Das Zentrum für Endoprothetik gehört zur Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und führt jährlich rund 500 Gelenkersatzoperationen an allen großen Gelenken durch. Es ist auf Knie-, Hüft- und Schultergelenke  spezialisiert. Der Leistungskatalog umfasst neben Primärimplantationen alle Wechseloperationen einschließlich Knochenteilersatz. In den meisten Fällen liegt Gelenkverschleiß (Arthrose) als Ursache vor, aber auch Entzündungen des Gelenkes (Arthritis) kann eine Ursache für eine Erkrankung sein.

Die endoprothetischen Eingriffe werden von Operateuren mit großer Erfahrung durchgeführt. Vor allen Gelenkersatzoperationen steht eine computergestützte Planung. Nach Möglichkeit erfolgen die Eingriffe minimal-invasiv durch die sogenannte Schlüssellochtechnologie mit kleinen Schnitten. Für Hüftersatzoperationen  wird seit März 2020 das neuartige, äußerst schonende SuperPath ®-Verfahren eingesetzt – das St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof ist eines der wenigen Krankenhäuser in Deutschland mit der entsprechenden Expertise.

Künstliche Kniegelenke – die Implantate werden maßgefertigt

Bei neuen künstlichen Kniegelenken kommen auch neuartige Implantate zum Einsatz, die für die Patienten maßangefertigt werden.

Berliner Schnell-Läufer-Programm nach Gelenkersatzoperationen

Damit sich die Patientinnen und Patienten mit ihrem neuen Gelenk möglichst rasch beschwerdefrei bewegen können, gibt es ein spezielles Behandlungsangebot. Im Rahmen des sogenannten Schnell-Läufer-Programms werden die Patientinnen und Patienten bereits im Vorfeld des stationären Aufenthaltes geschult und umfassend informiert. Während des Aufenthaltes erhalten sie deutlich mehr krankengymnastische Übungsbehandlung als üblich. Somit können sie von Anfang an aktiv an ihrer Genesung mitwirken und den Heilungsprozess deutlich beschleunigen.

Wissenswertes zur Arthrose

Zwei Drittel aller Menschen über 65 Jahre leiden unter Gelenkverschleiß, der sogenannten Arthrose. Sie kann in allen Gelenken auftreten, möglicherweise verursacht durch Übergewicht, Überbelastung, Verletzungen, eine angeborene Fehlstellung oder eine Entzündung. Die Erkrankung zeigt sich zuerst durch Knorpelschäden. Frühzeitig erkannt, lassen sich diese durch entsprechende Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, Bewegungstherapie oder Verzicht auf belastende Sportarten mindern. Auch gelenkerhaltende Operationen sind je nach individuellen Gegebenheiten möglich, wie etwa Gelenkspiegelungsoperationen (Arthroskopie), die operative Veränderung der Knochenachse (Umstellungsosteotomie) oder eine Knorpeltransplantation. Im fortgeschrittenen Stadium ist allerdings nicht nur der Knorpel betroffen – auch der Knochen und das gesamte gelenkführende Gewebe sowie die Biomechanik des Gelenks sind so schwer beschädigt oder zerstört, dass meist nur der Gelenkersatz als Therapie bleibt.

Video unseres Schnell-Läufer-Programms

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.