• Hämatologie / Onkologie

Interdisziplinäres Onkologisches Zentrum

Die Möglichkeiten, Krebserkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln, sind in den letzten Jahrzehnten vielfältig und komplex geworden. Damit alle Patient:innen die optimale Therapie erhalten, arbeiten im St. Joseph Krankenhaus die Medizinische Klinik I mit Endoskopie, die Medizinische Klinik II mit Dialyse und internistischer Intensivmedizin, Chirurgie, Gynäkologie, Wirbelsäulenchirurgie und die im Franziskus-Krankenhaus Berlin ansässige Urologie im Interdisziplinären Onkologischen Zentrum eng zusammen: Bei gemeinsamen Visiten am Krankenbett, aber auch in der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz, zertifiziert von der Berliner Ärztekammer, diskutiert das Spezialisten-Team, wie die einzelnen Patient:innen bestmöglich behandelt werden können. Auch Strahlentherapeut:innen, Radiolog:innen und Patholog:innen bringen ihr Wissen in die Therapieentscheidung ein. Niedergelassene und Ärzt:innen aus anderen Krankenhäusern können ihre Patientinnen und Patienten ebenfalls in der Tumorkonferenz vorstellen.

Behandlungsspektrum

  • Tumorerkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und der Gallengänge sowie des Darms
  • Tumoren an Lunge, Lymphdrüse, Niere und Harnblase
  • Tumorerkrankungen der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane
  • Krebserkrankungen des blutbildenden Systems

Leistungsspektrum

Diagnostik (Auswahl)

  • Zytologische und histologische Diagnostik, Immunhisto-Chemie, Molekularbiologie, Zytogenetik
  • Punktionen des Knochenmarks
  • Endoskopie, z.B. Magen- und Darmspiegelungen, Bronchoskopien

Therapie (Auswahl)

  • Kurative und palliative Chemotherapie
  • Kurative und palliative Chirurgie, wenn möglich minimal-invasiv
  • Antikörper- und antihormonelle Therapie
  • Strahlentherapie
  • Port- und PICC-Implantationen
  • Physiotherapie
  • Komplementärmedizinische Behandlungen

Hinweis
Zur besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.